Die Burg Trenčín

Trencin Castle

Die Burg Trenčín (auch Burg Trentschin bzw. Trentschiner Burg) ist die Perle von Trenčín und der gesamten Region, der in der Nähe des Flusses Waag in der Slowakei liegt. Seit dieser Zeit wacht die Burg über die Handelswege, die Nordungarns und die slowakischen Bergwerke mit Tschechien, Mähren, Schlesien und Polen verbinden. Die Geschichte der Burg begann im 13. Jahrhundert, als Wohnturm und Rotonde errichtet wurden. Im 16. Jahrhundert übergingen diese Bauten in das Eigentum von Matthäus Csák, einem Besitzer von etwa 50 Burgen in der ganzen Slowakei, der als «Herrscher der Waag und der Tatra»» bezeichnet wurde.

Die Burg Trenčín

Und neben ihnen entstand auch der Matthäus-Turm, der ursprünglich im romanischen Stil durchgeführt wurde und später im gotischen umgebaut wurde. Der höchste Punkt der Burg, die mit einer Aussichtsplattform ausgestattet, befand sich genau in diesem Turm.

Die Burg Trenčín ist in bestimmte Ebenen aufgeteilt. Unterhalb des Matthäus-Turms befinden sich einige ziemlich asketische Palastplätze.

Die späteren Eigentümer holten das Schlossgebiet nach ihrer Vernunft.

Königig Ludwig der Große hat seinen Palast – Ludwig-Palast errichtet, in dem man sich jetzt die Möbel und den Abbau der Zeit von XVII-XIX ansehen kann.

König Sigismund I. schenkte die Burg seiner Frau Barbara von Cilli und wurde auf seine Anordnung ein weiterer Palast – Barbara-Palast errichtet. Ende des XV Jahrhunderts wurde der Besitzer von der Burg und der gesamten Stadt Stephan Zapoľský. Zápolya-Palast ist der jüngste in der Burg Trenčín.

Die Burg Trenčín

Aber Burg Trentschin war nicht nur der Ort, an dem reiche Herren Urlaub machten und Spaß hatten. Auch diese Orte wurden von dem Krieg betroffen. Deshalb wurden neben den Schlaf- und Ballungsräumen die Fortbildungsanlagen errichtet. Aus diesem Grund wurde auf der Südseite des Schlosses, die am stärksten von Feindangriffen betroffen war, ein echter Verteidigungskomplex gebaut, der aus Durchstichen, hohen Mauern und Bastionen mit Artillerie besteht. Darüber hinaus gibt es auch Bastionen mit Kanonen, die Flussüberfahrten schützen. Nicht weit von den Kanonen ist auch eine Pulverfabrik zu entdecken. Nach der Gründung all dieser Befestigungen kann man die Trentschiner Burg als unhaltbar bezeichnen, denn in ihrer ganzen jahrhundertealten Geschichte wurde sie noch nie erkämpft.

  

In der Burg gibt es auch Orte mit schauriger Berühmtheit. Der Königsturm, der ebenso Gefängnisturm genannt wird, birgt viele heimliche Züge und Keller in sich. Nach einer Legende gibt es unter diesem Turm die Verliese. Ein schmaler Lachs dient als ein Gang dorthin, und die Gefangenen, die sich dorthin begaben, haben keinen Sonnenschein mehr gesehen. Doch durch die Untersuchung der architektonischen Pläne des Gebäudes fanden die Wissenschaftler noch keine Bestätigung für diese Worte.

Die Burg Trenčín

Bestimmt gibt es im Turm ein Folterraum. Auch heute kann man dort ein Museum mit Geräten für solche Manipulationen besuchen. Außerdem findet dort auch eine Ausstellung statt, die eine viel breitere Vorstellung von Trenčín, Umgebung und Geschichte gibt. Dort finden Sie alte Möbelstücke, Waffen, Bücher und andere archäologische Fundstücke. Im Schloss gibt es auch eine eigene Bilderausstellung. Jeder der Exponate ist irgendwie mit der Burg verbunden. Es gibt sogar Gebäudemuster. Hier kann man die Bilder dieser großen Bauwerke, die von Künstlern vor Hunderten von Jahren geschaffen wurden. So wird es viel leichter zu verstehen, wie heftig sich das Fort seit seinem Bau verändert hat.

Im unteren Teil der Burg Trenčín sind Kaserne, Hladomorňa, Bastion und der «Brunnen der Liebe» zu sehen.

In der Kaserne gibt es jetzt eine Ausstellung mittelalterlicher und späterer Blank- und Schusswaffen.

Gefängnis mit dem Museum der Foltergeräte (Hladomorňa) wurde ursprünglich als Aussichtsturm gebaut und wurde bereits später als Gefängnis eingesetzt. Derzeit werden darin Kopien mittelalterlicher Folterinstrumente präsentiert.

In der Bastion wurden in früheren Zeiten Brücken für die Überfahrt über den Fluss Waag gelagert, mittlerweile finden hier Feierlichkeiten, Hochzeiten und Ausstellungen statt.

   Mit dem «Brunnen der Liebe» ist die Liebeslegende des türkischen Jungen Omar und des schönen Mädchens Fatima verbunden. Fatima war die Gefangene von Stefan Zapoľský und um sie zu befreien, musste Omar in der Trentschiner Burg, im Felsen Wasser holen. Drei Jahre lang grub Omar mit den Helfern den Brunnen, schließlich gelang ihnen das. Als Omar Fatima aus der Burg wegfuhr, verlor sie ihren Schleier am Ort, wo sich die älteste Gaststätte in Trenčín befanden, jetzt ist es das Restaurant «Fatima».

Bis Ende des 18. Jahrhunderts verlor Trentschiner Burg seine militärische Bedeutung. Der riesige Brand am 11. Juni 1790 hat auch die Stadt und die Burg selbst zerstört.

Letzte Besitzerin der Trentschiner Burg war Iphigenie d Hartcoure, die 1905 die Burg der Stadt Trenčín schenkte.

Man kann durch das Schlossgelände auch ohne Begleitung des Fremdenführers spazieren gehen. Wenn Sie sich im Voraus mit seiner Geschichte vertraut gemacht haben und die Route für Spaziergänge gut wissen, können sie ein selbstständiger Spaziergang machen. Aber der Eintritt dabei sowieso bezahlt sein muss. Zahlreiche Touristen empfehlen, die Burg Trenčín im Herbst zu besuchen. Sie sieht besonders prächtig aus, weil es in der Umgebung des Laubs liegt. Das Wetter in der Slowakei ist schwer als hart zu bezeichnen, deswegen ist jede Jahreszeit für die Reise geeignet.

Führungen

Es gibt eine Vielfalt der Schlossführungen:

VARIANTE А (Ohne Führer)
Sommerturm
Kapelle
Ludwig-Palast
Matthäus-Turm
Gefängnis mit dem Museum der Foltergeräte (Hladomorňa) 
Kaserne
Unterhof des Schlosses

Eintrittskarte

Erwachsene – 5.00 €,
Rentner – 4.00 €,
Kinder unter 6 Jahren – 1.00 €,
Kinder ab 6 Jahren und Studenten – 3.00 €,

VARIANTE B (zuerst ohne Führer (der Variante А ähnlich) und dann mit dem Führer
Ludwig-Palast
Barbara-Palast
Rotunde
Lapidarium – eine Ausstellung der alten Schrift auf Steinplatten

Eintrittskarte:

Erwachsene – 6.00 €,
Rentner – 4.50 €,
Kinder unter 6 Jahren – 1.50 €,
Kinder ab 6 Jahren und Studenten – 3.50 €,

Wenn man an diesen mysteriösen Ort kommt, sollte man sich nicht wundern, was man hier gesehen hat. Dort funktioniert immer noch die Schmiede, auf den Wiesen rund um das Schloss weiden Pferde und im Hof befindet sich ein Brunnen mit einer Tiefe von etwa 15 m, der «Brunnen der Liebe» heißt. In früheren Zeiten wurden hier Fechttraining und echte Duelle durchgeführt. Denn das Herz der geliebten Dame konnte auf diese Weise erobert werden. Hier zu sein, ist dieselbe, als wären Sie um ein paar Jahrhunderte zurück. Hier werden Sie vergessen, dass rund um der Burg Trenčín ein modernes Leben in vollem Gange ist – Lärme von den Autos und Einkaufszentren ist zu hören und die Menschen schon längst keine Säbel mehr benutzen und keine Pferde reiten.

Adresse: Matúšova 75/19, Trenčín, die Slowakei
GPS: N 48°53’38.9″  E 18°02’41.1″

Die Burg Trenčín

Webseite: muzeumtn.sk

Öffnungszeiten: Januar-Februar: von 9 bis 17 Uhr (Variante B um 10 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr; Letzte Buchung der Variante A – bis 15:45 Uhr, der Unterhof ist von 15:30 bis 16.30 Uhr zugänglich);

Mai-September: von 9 bis 19 Uhr (letzte Variante B (mit Führer) um 17 Uhr; Letzte Buchung der Variante A (ohne Führer) bis 17.30 Uhr, der Unterhof ist von 17.30 bis 18.30 Uhr zugänglich);

Oktober: von 9 bis 19 Uhr letzte Variante B (mit Führer) um 15:45; Letzte Buchung der Variante A (ohne Führer) bis 17.30 Uhr, der Unterhof ist von 17.30 bis 18.30 Uhr zugänglich);

November-April: von 9 bis 17 Uhr (letzte Variante B (mit Führer) um 15:45 Uhr, letzte Buchung der Variante A (ohne Führer) bis 15.45 Uhr, der Unterhof ist von 15.30 bis 16.30 Uhr zugänglich).

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